ENP® Research & Development
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Wissenschaftlicher Beirat
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 Unabhängiges Gremium

Der Beirat wurde 2004 mit der Zielsetzung gegründet, die ENP-Weiterentwicklung konstruktiv voranzutreiben und im Rahmen eines wissenschaftlichen Diskurses auftretende Fragen zu beantworten.  Auf der Tagesordnung der ersten Beiratssitzung standen bspw. Fragen zur Begriffsanalyse von ENP®, zum Validierungskonzept und zu Datenauswertungen. Der sich aus Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammensetzende Beirat tagt in regelmäßigen Abständen, das nächste Treffen ist für 2009 geplant. Wir werden die Mitglieder zeitnah informieren. 

 

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats:

 

Fr. Prof. Dr. rer. pol. habil. Sabine Bartholomeyczik

Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik ist Inhaberin des Lehrstuhls für Epidemiologie-Pflegewissenschaft am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke und Mitglied in verschiedenen Gremien auf Landes- und Bundesebene. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesgesundheitsamt und Professorin für Pflegewissenschaft an der FH Frankfurt am Main. 

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Arbeitsbedingungen in der Pflege, Pflegebedürftigkeit und Pflegebedarf, Pflegediagnostik,  standardisierte Assessment-Instrumente und Klassifikationen, Entwicklung von Qualitätsstandards,   Pflegedokumentation sowie Qualität in der stationären Altenpflege.

 

 

Hr. Prof. Gunnar Nielsen

Prof. Gunnar Haase Nielsen ist Professor für Pflegewissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt. Sein beruflicher Weg begann in der Universität Kopenhagen und setzte sich an der Universität Aalborg fort. Außerdem war er Forschungsdirektor am Danish Institute for Health and Nursing Research (DIHNR). Gunnar Haase Nielsen befasst sich u. a. mit der Entwicklung der Internationalen Klassifikation pflegerischer Praxis (ICNP®).

 

Hr. Dr. Folker Caroli

Dr. Folker Caroli ist Sprachwissenschaftler der Universität Hildesheim. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Informationswissenschaft, Computerlinguistik sowie maschinelle und maschinengestützte Übersetzung. In diesem Kontext war er maßgeblich beteiligt an den E-Learning-Projekten Virtueller Campus und MEUM (Modulentwicklung Übersetzungsmanagement). Zuvor war der ehemalige Assistenzprofessor mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft Französisch und Deutsch an der Uni Bremen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Vertretung einer Professur am Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationswissenschaften an der Universität Saarland tätig, wo er u.a. die Leitung des Projekts „Multilingualer Zugang zu Informationssystemen der Saar-Lor-Lux-Region (Bedarfs- und Machbarkeitsstudie)“ übernahm sowie an weiteren nationalen und EU-Projekten (u.a. VERBMOBIL, EUROTRA-D, LS-GRAM) mitwirkte.

 

Fr. Mag. Dr. Berta Schrems

Dr. Berta Schrems studierte Soziologie an der Universität in Wien und arbeitete als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie war Professorin für Pflegewissenschaft an der Fachhochschule in Frankfurt am Main. Sie ist freiberuflich tätig als Professorin für Pflegewissenschaft in Lehre, Forschung und Beratung der Pflege sowie in den Bereichen der Personal- und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen.

 

Hr. Wolfram Fischer, lic. oec.

Wolfram Fischer ist Betriebswirtschaftler (lic. oec. HSG) mit Vertiefungsgebiet Operations Research und Informatiker. Er ist u. a. Mitglied im „Patient Classification Systems International (Europe) und in der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP), in der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI).

Seine Schwerpunkte liegen auf Forschungsarbeiten und Publikationen zur Leistungsmessung in Krankenhäusern und zu Patientenklassifikationssystemen aus ärztlicher und pflegerischer Sicht, auf der Analyse und Visualisierung medizin-ökonomischer Daten sowie auf der Entwicklung des TAR-Patientenklassifikationssystems für Rehabilitationskliniken (statistischer Teil).

Weitere wichtige Arbeiten sind der Vergleich von Instrumenten zur Leistungserfassung in der Pflege, die Erstellung von Konzepten für Kostenträgerrechnungssysteme in Krankenhäusern, die Aufbereitung und Auswertung der Daten aller schweizerischen Krankenkassen aus der Erhebung zur Prämiengenehmigung des Schweizerischen Bundesamts für Gesundheit (BAG), die Entwicklung und Programmierung eines Klinik-Informationssystems, das auf der Krankengeschichte als Zentrum der Applikation aufbaut sowie die wissensbasierte Weiterverarbeitung der dort gesammelten Daten unterstützt.